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Kolmannskuppe

Kolmannskuppe ist Namibias berühmsteste Geisterstadt und liegt im Sperrgebiet einige Kilometer landeinwärts vom Hafen Lüderitz.

Im Jahre 1908 fand der Eisenbahner Zacharias Lewala einen funkelnden Stein unter dem Sand, von dem er die Gleise nahe Kolmannskuppe befreite. Sein Vorgesetzter August Stauch war überzeugt, dass es sich um einen Diamanten handelte und als dies bestätigt wurde, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer und löste einen riesigen, wilden Diamantenrausch aus, während dem Glücksritter in Scharen nach Kolmannskuppe kamen.

Die Stadt entwickelte sich rasch zu einem geschäftigen kleinen Zentrum und bot Unterkünfte für die Arbeiter der rauen Namib-Wüste. Große, elegante Häuser wurden gebaut und schon bald glich Kolmannskuppe einer deutschen Stadt mit einer beeindruckenden Reihe von Annehmlichkeiten wie einem Krankenhaus, einem Ballsaal, einem Elektrizitätswerk, einer Schule, einer 4-spurigen Kegelbahn, Theater und Sporthalle, Kasino, Eisfabrik und der ersten Röntgenstation der südlichen Hemisphäre. Zu dieser Zeit gab es außerdem eine Bahnlinie nach Lüderitz.

Die Stadt ginig zurück, als das Diamantenfeld langsam erschöpft war und wurde schließlich im Jahr 1954 vollständig aufgegeben. Die erodierenden Kräfte der Wüste sorgen dafür, dass Touristen heute knieftief durch den Sand gehen, wenn Sie die Häuser besichtigen.

Einen Besuch der Stadt Kolmannskuppe, einst der Mittelpunkt eines glitzernden Diamantenrauschs, sollten Sie sich nicht entgehen lassen.






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